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Daten zur Geschichte von Gelliehausen
990
Vermutliche Ersterwähnung des Ortsnamens in einer Schenkungsurkunde des
Kaisers Otto III.
1168
Heinrich der Löwe bestätigt Besitzungen des Klosters Reinhausen in
Gelliehausen.
1318
Heyse und Ernst v. Uslar werden durch Herzog Otto v. Braunschweig mit
den Gleichen belehnt, wozu auch der Zehnte von Gelliehausen gehört.
1451
Gelliehausen wird „Mengedorf“, da durch den Verkauf der Burg
Neuengleichen ein Viertel des Dorfes in hessischen Besitz gerät.
1550
In Gelliehausen wohnen 16 Familien mit 39 Personen, die Untertanen des
Gerichts Altengleichen sind.
1588
In den Fürstentümern Calenberg - Göttingen findet eine
Kirchenvisitation statt, die auch die Dörfer des v. Uslar`schen Gerichts
Altengleichen mit einbezieht.
1626
Viele Hofstellen, darunter alle hessischen Meierhöfe, sind in der Folge
des Dreißigjährigen Krieges wüst geworden.
1679
Die Gemeinde strengt wegen der Koppelhude auf dem Eichenberg vor der
hannoverschen Justizkanzlei einen Prozess gegen die v. Uslar an.
1719
Beginn der ersten exakten Flurvermessung durch den in hannoverschen
Diensten stehenden französischen Hauptmann de Villiers.
1724
Hessische Truppen marschieren zur Verteidigung der Landeshoheit nach
Neuengleichen. 64 Soldaten quartieren sich kurzfristig in Gelliehausen ein.
1760
Die französischen Truppen müssen während des Siebenjährigen Krieges
versorgt werden.
1817
Der hessische Teil des Dorfes wird dem neu entstandenen Königreich
Hannover zugesprochen, und damit ist Gelliehausen wieder einer einzigen Landesherrschaft
unterstellt.
1826
Neubau des Pfarrhauses.
1845
Einführung der allgemeinen Schulpflicht und Einrichtung einer
Volksschule in Gelliehausen.
1852
Auflösung des Patrimonialgerichts Altengleichen.
1870
Gründung des Männerchores.
1878
Die Landstraße nach Benniehausen wird gebaut.
1885
Einrichtung des Landkreises Göttingen.
1886
Ein schweres Gewitter vernichtet im Juni einen großen Teil der
Feldfrüchte, im September brennen bei einem Großfeuer mehrere Häuser und
Scheunen ab.
1924
Gründung des Schützenvereins.
1936
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
1953
Durch den Ausbau einer Scheune wird die neue Schule erstellt.
1958
Gründung des Posaunenchores.
1963
Gründung des Junggesellenvereins.
1966
Bau der Kanalisation.
1969
Gründung des Frauenchores.
1970
Bildung des Sportvereins Kerstlingerode/Gelliehausen
1973
Gelliehausen wird Ortsteil der neu gebildeten Gemeinde Gleichen.
1980
Erschließung und Bebauung des Neubaugebietes „Auf dem Brauke“.
1981
Schließung der Schule.
1987
Gewinn der Bronzemedaille beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf soll
schöner werden“.
1990
Neubau des Feuerwehrgerätehauses.
1990
Tausendjahrfeier mit historischem Festumzug.
1994
Umbau und Einweihung des ehemaligen Raiffeisengebäude zum
Dorfgemeinschaftshaus „Der Schuppen“.
1995
Erschließung und Bebauung des Neubaugebietes „Unter den Gleichen“.
2002
Einweihung des neuen Altarbildes in der Kirche.
2012
Schließung des Kindergartens.
2015
Ausbau der Internetversorgung bis zu 50.000 Mbit/s Bandbreite.
2016
Erneuerung der Straßenbeleuchtung.
2023
Gründung des Vereins Gelich e.V. Kirchen- und Kulturverein
2025
Anschluss Gelliehausens an das Glasfasernetz der Firma Goetel.
Karl-Heinz Wagener
Ortsheimatpfleger Gelliehausen